Wann könnte ein Notvorrat künftig wieder hilfreich sein?

Der eine legt einen Notvorrat an und der andere schmunzelt darüber, weil er es für völlig unnötig hält. Schließich sind wir in einer Gesellschaft angekommen, in der alles im Überfluss vorhanden ist. Dies ist jedoch eine sehr trügerische Sicherheit, die schon bei der nächsten Naturkatastrophe in sich zusammenfallen kann wie ein Kartenhaus. Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb nun aufzeigen, wo es potenzielle Krisenherde gibt, die sich zu einer echten Katastrophe ausweiten können.

Notvorrat
  1. Immer stärker werdende Stürme über Österreich
    Der Niederösterreichische Zivilschutzverband hat auf seiner Internetseite aufgezeigt, dass die Sturmspitzen in Österreich noch in den Neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bei maximal 150 km/h lagen. Mittlerweile werden jedoch problemlos Geschwindigkeiten von deutlich über 200 km/h erreicht. Solche Stürme können Verwüstungen anrichten und darüber hinaus auch die Strom- und Wasserversorgung außer Gefecht setzen. In solchen Fällen ist ein Notvorrat auf jeden Fall eine große Hilfe.
  1. Die Krise in der Ukraine – ein neuer Krieg in Europa?
    Im Februar/März 2014 hat sich der Ton zwischen Russland und den westlichen Industrienationen erheblich verschärft. Zuerst hat Russland nach einem Referendum die bis dato ukrainische Krim an Russland angeschlossen. In der Ostukraine toben zudem nach wie vor (Mai 2014) Kämpfe zwischen Separatisten und der ukrainischen Armee. Die EU und auch Amerika haben erste Sanktionen gegen Russland beschlossen und drohen mit härteren Schritten. Ein Krieg in Europa hätte fatale Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung in Österreich. Sollte es soweit kommen, sind Sie mit einem Notvorrat auf der sicheren Seite.
  1. Atomunfälle in Nachbarländern
    Auch wenn es in Österreich keine aktiven Atomreaktoren gibt, könnten Havarien von Atommeilern in Nachbarländern Schwierigkeiten mit sich bringen. Dass dies auch heute nicht unmöglich ist, zeigt die Katastrophe von Fukushima aus dem Jahr 2011. Mit einem Notvorrat sind Sie in einem solchen Fall entsprechend abgesichert und können sich eine Weile lang selbst versorgen.
  1. Künftiges Hochwasser in Österreich
    Gerade die Donau ist berühmt für ihr Hochwasser und hat schon einige Male in der Geschichte Österreichs für Überschwemmungen gesorgt. Durch den Klimawandel soll der Meeresspiegel weiter ansteigen, was natürlich auch die Flüsse betrifft. Somit könnte es künftig öfter zu wirklichen Hochwasserkatastrophen kommen, die bei negativem Verlauf eventuell auch die Versorgung unterbrechen. Wenn Sie bis dahin einen Notvorrat aufgebaut haben, können Sie dieser Entwicklung etwas gelassener entgegen sehen.

Fazit

Wie Sie sehen, steigen die Risiken für Katastrophen in den letzten Jahren immer mehr an. Dies muss nicht zwingend auch dazu führen, dass schon bald ein solcher Vorfall tatsächlich eintrifft. Trotzdem wird es immer wichtiger, sich für einen solchen Fall zu rüsten. Ein Notvorrat stellt dabei eine gute Hilfe dar und sorgt zudem dafür, dass Sie sich keine großen Sorgen zu machen brauchen. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Vorsorge und sehen Sie etwas entspannter ins Leben!